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Praxis AI transformiert die Hochschulbildung, indem es Claude in Amazon Bedrock nutzt, um KI-gestützte digitale Zwillinge von Professoren zu erzeugen. Diese virtuellen Lehrassistenten bieten den Studierenden personalisierte Unterstützung rund um die Uhr, verbessern Engagement und Leistung und entlasten zugleich die Fakultät.
Das hat Praxis mit Claude erreicht:
Heutige Studierende stehen vor beispiellosen Herausforderungen, um ihre akademischen Aufgaben mit Arbeit, psychischer Gesundheit und wachsendem finanziellem Druck in Einklang zu bringen. Die Professoren sind zu stark ausgelastet, um die verstärkte Unterstützung zu bieten, die diese Studierenden brauchen – insbesondere an unterfinanzierten Einrichtungen.
„Studierende ringen heute mehr denn je. Viele arbeiten in mehreren Jobs, um sich das Studium leisten zu können, haben pandemiebedingte Lernlücken und müssen sich komplexen persönlichen Herausforderungen stellen“, sagt David James Clarke IV, CEO von Praxis. „An vielen Universitäten leiten Professoren beispielsweise sechs Kurse, trainieren Sportteams und haben keine Zeit für die Forschung. Nicht jeder Student kann sich Privatnachhilfe leisten. Es kann für manche eine unlösbare Situation sein.“
Dieser Mangel an individualisierter Unterstützung hat schwerwiegende Folgen. Clarke erklärt: „Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen dem Zugang zu Nachhilfe und dem akademischen Erfolg. Studenten mit Nachhilfe schließen schneller ab und bekommen bessere Jobs. Wir wollten dieses Niveau personalisierter Betreuung für alle verfügbar machen.“
Praxis erkannte schnell Claudes Potenzial, die Bildungsunterstützung durch überlegene Leistung und Sicherheitsfunktionen zu revolutionieren. „Als wir verschiedene Modelle testeten, stach Claude durch seine Fähigkeit hervor, den Kontext präsent zu halten und differenzierte, bildungsorientierte Antworten zu liefern“, erklärt Clarke. Die Fähigkeit der Plattform, die Informationen zu den Studierenden zu anonymisieren und ihnen zugleich eine personalisierte Unterstützung zu bieten, war entscheidend für die Wahrung der akademischen Integrität.
Praxis wurde auf Claude durch das Generative AI Accelerator-Programm von Amazon Web Services (AWS) aufmerksam. Die nahtlose Verfügbarkeit über die Amazon-Bedrock-API erwies sich als transformativ: „Wir haben einen LLM-Switcher entwickelt, anschließend brauchten wir nur noch unseren Standard von OpenAIs GPT-4 auf Claude 3.5 Sonnet umzustellen – und schon funktionierte es einwandfrei“, erinnert sich Clarke.
Die Auswirkungen auf das Wachstum von Praxis waren bemerkenswert. „Die Tatsache, dass wir das branchenführende LLM aus unserer AWS-Infrastruktur über Amazon Bedrock bereitstellen können, hat unsere Middleware-Performance verbessert, uns ermöglicht, unser Geschäft schneller zu skalieren (15-fach höhere Nutzung in 6 Monaten), die Sicherheit erhöht und die Kosten gesenkt“, erklärt Clarke. Dieses explosive Wachstum wurde durch die Unterbringung aller entscheidenden Dienste innerhalb derselben AWS-Cloud-Instanz ermöglicht. Ebenso entscheidend ist die Garantie von Amazon Bedrock auf sofortigen Zugang zu neuen Claude-Modellen. „Wenn neue Claude-Modelle erscheinen, können wir in Bedrock nahtlos und ohne Ausfallzeiten umstellen“, bemerkt Clarke. „In der Bildung, wo KI-Verbesserungen sich direkt auf die Ergebnisse der Studenten auswirken, ist der Zugang zu Claudes neuesten Fähigkeiten vom ersten Tag an von unschätzbarem Wert.“
Die Sicherheit bleibt in der Bildungstechnologie von höchster Bedeutung. „Wir liefern eine der sichersten KI-Lösungen im Bereich Hochschulbildung. Unsere Kunden erwarten das von uns, und das zu Recht“, sagt Clarke. Amazon Bedrock macht es möglich, Praxis, Nutzerdatenschutz und institutionelles geistiges Eigentum in sicheren Instanz-„Tresoren“ zu schützen, während Enterprise-Grade-Sicherheitskontrollen wie sichere API-Authentifizierung, SSO-Autorisierung und geschützte Datenverarbeitung bereitgestellt werden.
Die Kostenvorteile waren ebenso beeindruckend. Wie Clarke anmerkt: „Alle Identitätsinformationen unserer Studenten werden anonymisiert, und das gesamte institutionelle geistige Eigentum ist geschützt, einschließlich der Inhalte, die wir für Retrieval-Augmented Generation verwenden. Es wird dem Nutzer im Zuge einer kohärenten Konversation zur Verfügung gestellt, an einem sicheren Ort. Das geht nicht nur schnell, es ist obendrein eine mobile Lösung.“ Das Pay-as-you-go-Preismodell von Amazon Bedrock optimiert die Token-Kosten bei wachsender Nutzung und reduziert zugleich den Infrastruktur-Verwaltungsaufwand.
Diese Infrastruktureffizienz hat Praxis die Freiheit gegeben, sich auf Innovation zu konzentrieren. „Die Agilität hat es dem Praxis-AI-Engineering-Team ermöglicht, sich auf Innovation auf Anwendungsebene zu konzentrieren – darunter die Veröffentlichung neuer Funktionen wie Multi-Agenten-Workflows, konversationelle Echtzeit-Sprache, proaktive Trigger-APIs und Datenerkennungs-Dashboards“, erklärt Clarke.
Die Auswirkungen der Claude-gestützten digitalen Zwillinge waren transformativ an Praxis’ Partnerinstitutionen. An der Clemson University hatte ein Bioinformatik-Professor Schwierigkeiten damit, seinen 125 Studierenden zeitnahes Feedback zu geben. Nach der Implementierung seines digitalen Zwillings stieg das Engagement der Studierenden stark an, und die Durchschnittsnoten verbesserten sich signifikant. An einer anderen Universität beantwortete der digitale Zwilling eines Professors für Sozialwissenschaften erstaunliche 2.000 Anfragen Studierender pro Woche, was zu einer Verbesserung der Durchschnittsnote von C auf B führte.
Diese Ergebnisse demonstrieren die Kraft personalisierter, bedarfsgerechter Unterstützung in großem Maßstab. Clarke: „Indem KI wiederkehrende Anfragen bearbeitet, haben die Professoren die Hände frei, sich auf hochwertige Interaktionen mit ihren Studenten zu konzentrieren. Wir haben eine bis zu 70%ige Zeitersparnis für Lehrkräfte gesehen, und wenn die Studenten die Hilfe bekommen, die sie brauchen, sehen wir in jeder Hinsicht Verbesserungen – von den Noten bis hin zu den Abschlussquoten.“
Die KI-gestützten Lösungen von Praxis verbessern nicht nur die akademischen Ergebnisse, sondern helfen den Institutionen auch, mehr Studierende effektiv zu betreuen. Clarke erläutert: „Das ist das Versprechen dieser Technologie – qualitativ hochwertige Bildung zugänglicher und für alle erschwinglicher zu machen.“ Da 75 % der Studierenden regelmäßig mit ihren KI-Lehrassistenten interagieren, verglichen mit nur 14 % bei generischen Chatbots, erzielt Praxis transformative Fortschritte beim Engagement der Studierenden und ihrem Lernerfolg.
Praxis arbeitet mit führenden Institutionen wie der Alabama State University, der Clemson University und dem American Indian Higher Education Consortium (AIHEC) zusammen, um die Vorteile von KI vielfältigen Lernenden zugänglich zu machen. Clarke sagt: „Wir setzen uns dafür ein, auf dem Spielfeld der Bildung für Ausgeglichenheit zu sorgen. Durch Partnerschaften mit Historically Black Colleges and Universities (HBCUs), Tribal Colleges und Community Colleges können wir historisch benachteiligten Studierenden Ressourcen an die Hand geben.“
Praxis entwickelt zudem in Zusammenarbeit mit Fortune-500-Unternehmen Lösungen für Unternehmensschulungen. Clarke bemerkt: „Die technologischen Anwendungsmöglichkeiten sind grenzenlos. Vom Onboarding bis zur Weiterbildung – KI kann das Lernen in jeder Phase der Karriere eines Mitarbeiters personalisieren.“
Praxis ist überzeugt, dass KI entscheidend sein wird, um die drängendsten Herausforderungen in der Bildung zu bewältigen. Clarke warnt: „Das aktuelle System ist nicht nachhaltig. Wenn Institutionen KI nicht nutzen, um ihre Arbeitsweise zu transformieren, riskieren sie, obsolet zu werden. Aber wenn wir diese Technologie durchdacht einsetzen, können wir ein Bildungserlebnis schaffen, das jede Studentin und jeden Studenten befähigt, ihr bzw. sein volles Potenzial zu entfalten.“
Praxis arbeitet daran, den Zugang zu erstklassigem Unterricht zu erweitern, Institutionen zu befähigen, mehr Studierende effektiv zu betreuen, und Lernende mit personalisierter Unterstützung für ihren Erfolg auszustatten – durch die Partnerschaft mit Anthropic und AWS. Clarke: „Was Anthropic mit Claude geschaffen hat, ist außergewöhnlich. Die Studentinnen und Studenten können jetzt jederzeit bedeutsame, personalisierte Lerninteraktionen in großem Maßstab erleben, und das hat etwas magisches. Wir freuen uns darauf, auf dieser Grundlage aufzubauen und neu zu definieren, was in der Bildung möglich ist“, sagt Clarke.
Bei der Skalierung seiner KI-Plattform wird die Zusammenarbeit von Praxis mit Anthropic und AWS entscheidend sein. Mit Claudes herausragenden Konversationsfähigkeiten, Anthropics Engagement für nützliche KI und der sicheren, skalierbaren Infrastruktur von AWS ist dieser Anbieter bestens positioniert, um in einer neuen Ära KI-gestützter, universal zugänglicher Bildung eine Führungsposition zu übernehmen – eine Ära, in der jeder beim Studieren und Lernen sein volles Potenzial entfalten kann.