Weitere Informationen
Mit der KI-gestützte Automatisierungsplattform Lindy können Unternehmen KI-Agenten gestalten, die Seite an Seite mit den menschlichen Teams arbeiten und repetitive Aufgaben automatisieren. So können sich die Mitarbeitenden auf strategische, kreative Arbeit konzentrieren, die für echte Wertschöpfung sorgt.
Seit der Implementierung von Claude Sonnet 3.5 als Standardmodell für ihre Agenten hat Lindy sein Kundenwachstum verzehnfacht.
Mit Claude können Lindys KI-Agenten:
Lindy startete mit einer ambitionierten Vision: eine Plattform aufzubauen, auf der Unternehmen KI-Agenten gestalten können, die repetitive Wissensarbeit übernehmen und die menschlichen Teams in die Lage versetzen, sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können: kreative Problemlösung, Beziehungsaufbau und strategisches Denken.
„Die Vision war von Anfang an, einen KI-Mitarbeiter zu schaffen, der maximale Leistungsfähigkeit mit höchster Benutzerfreundlichkeit verbindet“, erklärt Luiz Scheidegger, Head of Engineering bei Lindy. „Wir wollten die Teams mit einem Hebel ausstatten, damit sie sich auf wirklich wichtige Arbeit konzentrieren können, während die KI die repetitiven Aufgaben übernimmt.“
Die Herausforderung bestand darin, ein KI-Modell zu finden, das Agenten antreiben kann, die anspruchsvoll genug sind, um auch mehrdeutige Aufgaben zu bewältigen, komplexe Tool-Aufrufe zu machen und natürlich zu kommunizieren – und das alles bei der Zuverlässigkeit, die Unternehmenskunden erwarten.
Nach umfangreicher Evaluation wählte Lindy Claude als ihr Standardmodell. Zwar können die Kunden alternative LLMs auswählen, jedoch überschreiben sie Claude selten. Die Entscheidung beruht letztlich auf der erzielten Leistung in realen Agenten-Szenarien.
„Claude-Modelle erzielten in unseren Evaluierungen und Anwendungsfällen schlicht bessere Ergebnisse“, sagt Scheidegger. „Sie konnten Mehrdeutigkeit in großen Kontextfenstern besser navigieren, und sie erzielten bessere Tool-Aufrufe bei komplexen Workflows wie Kalenderverwaltung, natürlichsprachlichen Bedingungen und anderen kritischen Lindy-Anforderungen.“
Das Team stellte fest, dass Claude besonders stark bei der Verarbeitung tief verschachtelter Datenstrukturen war, die nuanciertes Reasoning erfordern. Kalenderverwaltung und natürlichsprachliche Bedingungen – zwei Bereiche, in denen andere Modelle Schwierigkeiten hatten – wurden zu Claudes Stärken.
Sobald Kunden die Qualität der Claude-gestützten Agenten erlebten, war die Akzeptanz da. „Fast niemand überschreibt das Standard-LLM“, bemerkt Scheidegger. „Die überwiegende Mehrheit aller Modellaufrufe auf der Plattform entfällt auf Claude.“
Bei Lindy stattet Claude intelligente Agenten aus, die Teams in drei Hauptkategorien unterstützen: Go-to-Market-Workflows, Kundensupport und Executive-Assistenten.
In Go-to-Market-Workflows übernehmen Lindy-Agenten die erste Kontaktaufnahme und Qualifizierung. Dadurch können sich die Vertriebsprofis auf den Aufbau von Beziehungen und den Abschluss von Geschäften konzentrieren. So nutzt zum Beispiel ein SaaS-Startup einen auf Claude beruhenden Lindy-Agenten zur Identifizierung von Leads und Personalisierung der Erstansprache. So werden monatlich über 40 Termine gebucht. Das entlastet das Vertriebsteam, das sich stattdessen auf hochwertige Gespräche und die strategische Account-Entwicklung konzentrieren kann.
Im Kundensupport lösen Lindy-Agenten unverzüglich Routineanfragen. Sokönnen sich die menschlichen Agenten komplexen Problemen widmen, die mehr Empathie und kreative Problemlösungen erfordern. Lindy nutzt ein selbstfinanziertes Produktivitäts-Tool für seinen 24/7-First-Line-Support. Der KI-Agent löst hier über 70 % der routinemäßigen Tickets, während sich das Support-Team nun auf Produktfeedback, Kundenerfolgs-Initiativen und den Umgang mit sensiblen Situationen konzentrieren kann, die menschliches Eingreifen erfordern.
Als Executive-Assistenten übernehmen Lindy-Agenten Terminplanung und Informationssynthese. Das verschafft den Führungskräften mehr Zeit für die strategische Entscheidungsfindung. Ein Unternehmensgründer und Geschäftsführer nutzt Lindy für seine täglichen Briefings und für die Verwaltung von Terminüberschneidungen. „Es fühlt sich an, als würde ich an ein echtes Teammitglied delegieren“, sagt er dazu. Dadurch kann er mehr Zeit für Vision, Strategie und Teamentwicklung aufwenden.
Claude hat Fähigkeiten freigesetzt, die transformieren, wie Lindy-Kunden über die Zusammenarbeit von Mensch und KI denken. Teams, die Lindy-Agenten nutzen, verzeichnen Produktivitätssteigerungen um das 3- bis 5-Fache durch den Wegfall mühsamer Aufgaben, die zuvor wertvolle Zeit verbrauchten.
„Unsere Kunden sagen uns immer wieder, dass Lindy keine Teammitglieder ersetzt – es macht bestehende Teams effektiver“, sagt Everett Butler, Head of Marketing bei Lindy. „Unsere Vertriebsmitarbeitende schließen mehr Geschäfte ab, die Supportmitarbeiter lösen schwierigere Probleme, und unsere Führungskräfte treffen bessere Entscheidungen, weil sie nicht mit repetitiver Arbeit belastet sind.“
Die Wirkung geht über die reine Effizienz hinaus: Ein Kunde bemerkte, dass sein Support-Team nach der Implementierung von Lindy endlich Zeit hatte, sich an Diskussionen zur Produktentwicklung zu beteiligen – etwas, das sie schon immer tun wollten, wofür aber nie die erforderliche Kapazität vorhanden war. Die Vertriebsteams berichten von höherer Arbeitszufriedenheit, wenn sie sich auf Beziehungsaufbau statt auf das Verfassen von Kaltakquise-E-Mails konzentrieren können.
„Claude war entscheidend dafür, dass unsere KI-Agenten menschlicher, hilfreicher und vertrauenswürdiger wirken“, erklärt Butler.
Dank diesem Vertrauen können die Teams routinemäßige Aufgaben vertrauensvoll delegieren und sie behalten zugleich die Kontrolle über strategische Entscheidungen.
Lindy gestaltet eine Zukunft, in der KI menschliche Fähigkeiten ergänzt statt ersetzt. Das Unternehmen hat zwei neue Claude-gestützte Funktionen eingeführt: das native Computer-use-Tool Autopilot, und den Agent Builder, der auf der Grundlage einfacher Prompts Agenten erstellt. Mit diesen Tools können die Kunden schnell und einfach äußerst leistungsfähige Agenten generieren.
„Wir sehen eine Zukunft, in der jeder Berufstätige seine KI-Kollegen hat, welche die repetitiven Teile ihrer Arbeit übernehmen“, erklärte das Team. „Es geht nicht um den Abbau von Stellen, sondern darum, Menschen diejenige Arbeit anzuvertrauen, die kreativer, strategisch wichtiger und erfüllender ist.“
Mit der Erweiterung von Claudes Ressourcen plant Lindy die Entwicklung von Agenten, die ganze Projekte unterstützen können, während die Menschen richtungsgebend, kreativ und mit ihrem Urteilsvermögen involviert sind.
„Wir glauben, dass Claude die Grundlage für eine neue Art des Arbeitens sein wird – eine, in der Menschen und KI zusammenarbeiten, um Dinge zu erreichen, die keiner von beiden allein schaffen könnte“, sagt Butler. „Und wir entwickeln Lindy, um diese Zukunft bereits heute Realität werden zu lassen.“