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Die KI-gestützte FinOps-Plattform Pelanor nutzt Claude, um Unternehmen zu helfen, ihre Cloud-Ausgaben durch Echtzeit-Konversationen in natürlicher Sprache sofort zu verstehen – anstatt manuelle Analysen durchzuführen.
Cloud-Kosten von Unternehmen sind zu einer Blackbox geworden. Unternehmen geben Millionen für gemeinsam genutzte Kubernetes-Cluster, Datenbanken und KI-Workloads aus, können aber nicht nachvollziehen, welche Teams, Produkte oder Kunden die Kosten tatsächlich verursachen. Traditionelle FinOps-Tools zeigen nur Abrechnungsübersichten – sie können einen Kostenanstieg von 50.000 $ nicht mit dem spezifischen Feature-Launch oder Kundenansturm verknüpfen, der ihn konkret verursacht hat.
Dadurch treffen die Finanzteams ihre Budgetentscheidungen im Blindflug, Entwickler deployen Code, ohne die Kostenauswirkungen zu verstehen, und Führungskräfte können Infrastrukturausgaben nicht mit Geschäftsergebnissen verknüpfen. Da KI die Cloud-Nutzung verändert und die Infrastruktur immer komplexer wird, wird eine manuelle Kostenzuordnung unmöglich.
Nach der Evaluierung mehrerer KI-Modelle wählte Pelanor Claude als Grundlage für ihre Plattform. Claude 3 Opus zeigte im Vergleich zu anderen führenden Modellen überlegene Leistung bei Instruktionsbefolgung, Schemaverständnis, optimalem Tool-Einsatz und Integration in strukturierte Unternehmens-Workflows. Seitdem hat Pelanor kontinuierlich Anthropics neueste Releases übernommen, einschließlich Claude 4 Opus, um mit dem Wachstum der Plattform Schritt zu halten.
Das Team hat Claude in den gesamten Betrieb integriert. Seit dem Launch nutzen sie Claude.ai unternehmensweit, und Claude Code wurde innerhalb weniger Tage nach der Veröffentlichung vom gesamten Entwicklungsteam übernommen.
Pelanor hat seine Plattform so aufgebaut, dass Claude zum Experten für die spezifische Cloud-Umgebung jedes Kunden wird. Anstatt nur Abrechnungsdaten anzuzeigen, bilden wird die Beziehungen zwischen Infrastrukturkosten und Geschäftsaktivitäten abgebildet. Dabei werden die Ausgaben mit Anwendungen, Funktionen, Teams und sogar einzelnen Nutzern verknüpft.
So kann Claude Fragen beantworten wie diese: „Warum sind unsere Datenbankkosten letzten Dienstag um 40 % gestiegen?“. Denn Claude verfolgt den Anstieg durch spezifische Microservices nach, identifiziert die auslösenden Codeänderungen und findet sogar den verantwortlichen Entwickler. Die Nutzer können dann mit Folgefragen tiefer recherchieren und so Wochen manueller Untersuchungen in eine unmittelbare, natürliche Konversation verwandeln.
Über das Beantworten von Fragen hinaus überwacht Claude automatisch Kostenanomalien und erstellt detaillierte Erklärungen, ohne dazu aufgefordert werden zu müssen. Bei Kostenspitzen erhalten die Kunden klare Berichte, die genau erklären, was geschehen ist, warum und wen man kontaktieren sollte – die manuelle Ursachenanalyse entfällt.
Der kommende Agent Composer geht noch weiter. Er ermöglicht es den Nutzern, eine individuelle Überwachung zu erstellen, indem sie in einfacher Sprache beschreiben, was sie möchten: „Benachrichtige mich, wenn die Kosten eines Kunden 30 % des Umsatzes überschreiten“ oder „Beobachte die Einführung neuer Services in den Engineering-Teams.“
Die Transformation für Pelanors Kunden war dramatisch. Finanzteams können Kosten nun spezifischen Geschäftsergebnissen zuordnen, Entwickler sehen die tatsächlichen Kostenauswirkungen ihres Codes, und Führungskräfte treffen fundierte Entscheidungen über Infrastrukturinvestitionen. All das durch simple Gespräche mit Claude.
Dieser Wandel von statischen Dashboards zu intelligenter Analyse hat Pelanors schnelles Wachstum angetrieben. In nur sechs Monaten erzielte das Unternehmen eine Verzehnfachung seines Kundenstamms und wuchs von 5 auf 50 Kunden, darunter Unternehmen, Behörden und börsennotierten Gesellschaften.
Tatsächlich machen Claude-gestützte Funktionen fast die Hälfte des Neugeschäfts aus, abhängig davon, was die Interessenten bei ihren Evaluierungen priorisieren.
Pelanor hat eine Zukunft vor Augen, in der Kostenmanagement automatisch durch intelligente Agenten erfolgt. Ihr Agent Composer, der im August gelauncht wird, soll es den Kunden ermöglichen, Überwachungsziele in einfacher Sprache zu definieren und Claude die vollständige Automatisierung erstellen zu lassen.
Während Pelanor weiter skaliert, wird Claude noch wichtiger. Der Agent Composer wird Claude Opus für die Erstellung komplexer Workflows nutzen, dann schnellere Modelle wie Haiku für die Echtzeit-Ausführung. Diese Partnerschaft war grundlegend für Pelanors Wachstum und wird sich vertiefen, während sie die Art und Weise transformieren, wie Unternehmen Cloud-Kosten verstehen und verwalten.