Weitere Informationen


Pensive erstellt anhand von Claude KI-Lehrassistenten und transformiert damit die Hochschulbildung. Ein KI-Bewerter halbiert die Bewertungszeit und ein KI-Tutor bietet rund um die Uhr ein personalisiertes Lernerlebnis an Spitzenuniversitäten.
Mit Claude liefert Pensive messbare Ergebnisse:
Yoonseok Yang gründete Pensive während seines Studiums an der UC Berkeley, nachdem er die Grenzen persönlich erlebt hatte, die in der Umgebung einer großen Universität bestehen. Yang sagt: „Die UC Berkeley ist eine riesige öffentliche Universität, an der das Verhältnis der Studierenden zu den Lehrassistenten und die Unterstützung im Vergleich zu privaten oder kleineren Hochschulen begrenzt sind.“ Diese Erfahrung verdeutlichte, wie schwierig es für Studierende ist, in großen Bildungsumgebungen personalisierte Hilfe zu bekommen.
Pensive hat sich zum Ziel gesetzt, einen KI-Lehrassistenten (KI-TA) zu entwickeln, der ein Team menschlicher TAs unterstützt und den Studierenden personalisierte Lernerlebnisse bietet. Da viele KI-Tools für Studierende von den Dozenten als Schummelwerkzeuge angesehen wurden, wollte Yang einen KI-TA aufbauen, der das kritische Denken der Studierenden fördert. Yang sagte: „Wir wollten ein KI-TA werden, der von Institutionen unterstützt und von Pädagogen geschätzt wird – statt als Schummelwerkzeug betrachtet zu werden.“ Dieser Ansatz führte zu Partnerschaften mit Dozenten an Spitzeninstitutionen wie der Columbia University, Harvey Mudd und sogar Yangs Alma Mater, der UC Berkeley.
Nach der Evaluierung mehrerer KI-Modelle nutzt Pensive nun Claude für die Mehrzahl seiner Produktfunktionen, basierend auf der Leistung in Bildungskontexten.
„Claude ist bei der Qualität durchgängig das präziseste und zuverlässigste Modell, und bei den Kosten das günstigste“, sagt Yang. Der Wechsel zu Claude 3.5 Sonnet brachte eine 20%ige Steigerung der Bewertungsgenauigkeit und eine 15%ige Steigerung der Genauigkeit bei der Konvertierung von PDFs in interaktive Arbeitsblätter, die für den Aufbau einer präzisen KI-Nachhilfeerfahrung verwendet werden.
Über die Leistungskennzahlen hinaus waren Claudes Fähigkeiten zur Befolgung von Anweisungen wesentlich für die Aufrechterhaltung akademischer Integrität. Yang bemerkte: „Claude-Modelle befolgen Anweisungen besser als andere Modelle.“ Das ist wichtig für die Durchsetzung von Bildungsrichtlinien, wie etwa der Anforderung, dass Studierende ihren Lösungsweg zeigen müssen, bevor sie Hilfe erhalten.
Pensives Plattform enthält von Dozenten kontrollierte KI-Richtlinieneinstellungen. „Die Dozenten können verlangen, dass Studierende ihren Denkprozess erklären, bevor sie Hinweise erhalten“, erklärte Yang. Wenn aktiviert, setzt Claude diese Richtlinien zuverlässig durch. „Wenn Studierende wiederholt den Hinweis-Button drücken, ohne ihren Ansatz zu erklären, besteht Claude darauf, dass sie zuerst ihren Lösungsweg zeigen“, sagte Yang. Diese Funktion stellt sicher, dass die Studierenden kritisches Denken entwickeln – ein Kernanliegen für Pädagogen, die KI-Tools einführen.
Pensive nutzt Claude, um ein umfassendes Bildungsökosystem zu schaffen, das Problempunkte sowohl für Studierende als auch für Dozenten geziehlt angeht.
Mit Claude kann Pensive den Dozenten Folgendes bieten:
Der Kalibrierungsprozess des KI-Bewerters ist innovativ. Yang sagt: „Oft beginnen Dozenten ohne klare Bewertungskriterien mit der Bewertung.“ Pensives System verarbeitet alle Einreichungen, gruppiert sie nach häufigen Fehlern und präsentiert repräsentative Beispiele mit vorläufigen KI-Noten. Die Dozenten ändern die Bewertungskriterien und geben Feedback, wodurch sie die KI effektiv lehren, genau so zu bewerten wie sie selbst es tun.
Durch die Einführung von Pensive als offizieller KI-Lehrassistent für den Kurs können die Dozenten den Studierenden folgende Vorteile bieten:
Pensives Claude-gestützte Plattform hat die Ergebnisse für beide Seiten der Bildungsgleichung verbessert.
Für die Dozenten transformiert Pensive das Kursmanagement. Es spart Zeit – Dozenten bewerten nun Hunderte von Prüfungen in der halben Zeit – und bietet beispiellose Einblicke in Lernmuster. „Dank Pensive können die Dozenten nun sehen, welche Aktivitäten jede Gruppe hat und wo sie feststeckt“, sagt Yang. „Das ermöglicht gezielte eine Intervention genau dort, wo Studierende Hilfe brauchen.“ Diese Transparenz hilft den Dozenten, Studierende zu identifizieren, die Mühe haben – und andernfalls schweigen würden. So können sie ihre Lehrenergie dort konzentrieren, wo sie am meisten bewirkt.
Die Wirkung für Studierende ist ebenfalls klar: eine 7%ige Verbesserung der Zwischenprüfungsergebnisse in großen Einführungs-Informatikkursen und eine Verfünffachung der gestellten Fragen in Diskussionsrunden. „Studierende schätzen es, rund um die Uhr Fragen stellen zu können“, sagt Yang. „Mit dem KI-Tutor erhalten sie sofort Hilfe und brauchen nicht erst lange zu warten, bis sie mit ihren Fragen an den TA an der Reihe sind.“
Yang veröffentlichte kürzlich bei der SIGCSE 2025, einer führenden Konferenz für Informatik-Bildung, zusammen mit Forschern der UC Berkeley eine Arbeit, welche die Ergebnisse des Einsatzes von Pensives KI-TA in einem CS1-Kurs an der UC Berkeley mit 800 Studierenden präsentiert. „Pensive steigerte die Zufriedenheit der Studierenden, die Zusammenarbeit und das Fragenvolumen signifikant“, sagte Yang.
Pensive sieht KI-Lehrassistenten als integrale Partner in der Hochschulbildung. Yang betonte das Ziel, „Bereiche zu ergänzen, die menschliche TAs nicht abdecken können – um 2 Uhr morgens Fragen zu beantworten etwa, oder eben mal Hunderte eingereichter Arbeiten zu bewerten.“
Pensive will ein umfassendes Lernprotokollsystem aufbauen. Yang erklärt: „Der optimale Tutor muss die vollständige Bewertungshistorie eines Studierenden verstehen.“ Das würde personalisierte Begleitung basierend auf den nachgewiesenen Stärken und Schwächen jedes Studierenden ermöglichen.
Pensive gestaltet eine Zukunft, in der KI die Bildung verbessert, ohne wesentliche Lernfähigkeiten zu ersetzen. Grundlage dessen ist die Partnerschaft mit Anthropic. „Wir betrachten KI als eine leistungsstarke Technologie, die menschliche Kreativität und Motivation stärkt“, sagt Yang. „Unsere Mission ist es, KI-Systeme zu gestalten, die das kritische Denken der Studierenden fördern, nicht die Arbeit für sie erledigen.“