Weitere Informationen
Legora entwickelt KI-gestützte Rechtstechnologie, die Kanzleien und internen Rechtsabteilungen dabei hilft, effizienter zu arbeiten. Legora nutzt Claude auf der gesamten Plattform, um Assistenztools, Dokumentenprüfung und intelligente Workflows zu betreiben.
Mit Claude bietet Legora:
Juristische Arbeit erfordert eine Präzision, welche die meisten KI-Modelle nicht liefern können. Während Kanzleien um die Einführung von KI wetteifern, stellen sie oft fest, dass allgemeine Modelle mit spezialisierter Rechtsterminologie Schwierigkeiten haben, kritische Nuancen in Verträgen übersehen und sich nicht anpassen, wenn sich Vorschriften ändern. Für Rechtstechnologie-Unternehmen stellt dies eine klare Herausforderung dar: Sie brauchen KI-Modelle, die anspruchsvoll genug sind, um die Komplexität der Rechtspraxis zu bewältigen.
„KI wird zu einem grundlegenden Bestandteil der juristischen Arbeit und wird die Arbeitsweise von Kanzleien und internen Rechtsabteilungen neu gestalten“, sagte Max Junestrand, CEO von Legora. Effektive juristische KI zu entwickeln bedeutet, Modelle zu finden, die den hohen Ansprüchen von Juristen gerecht werden: Sie müssen Kontext über Hunderte von Seiten hinweg verstehen, Details erfassen, die über den Ausgang von Prozessen entscheiden, und sie müssen absolute Genauigkeit wahren.
Bei der Evaluierung der infrage kommenden KI-Modelle priorisierte Legora Intelligenz und Anpassungsfähigkeit. Die Plattform erforderte ein KI-Modell, das komplexe juristische Workflows bewältigen und zugleich die Flexibilität bieten konnte, sich an verändernde Kundenanforderungen anzupassen.
„Wir haben festgestellt, dass Claude hervorragend in der Instruktionsbefolgung sowie beim Aufbau von Agenten und agentischen Workflows ist“, sagte Junestrand. „Claudes außergewöhnliche Intelligenz ist das, was das Modell für uns wirklich auszeichnet.“
Claude Sonnet 4 erzielte auf Legoras proprietärem, umfangreichem juristischem Evaluierungsset bei großen, komplexen Aufgaben 18 % bessere Ergebnisse. Dabei lagen die größten Zugewinne bei der Konsistenz über große Aufgaben und Dokumente hinweg sowie bei der präzisen Befolgung komplexer Anweisungen.
Diese Intelligenz überträgt sich direkt auf Legoras Fähigkeit, anspruchsvollere Funktionen zu entwickeln. Im Gegensatz zu starren KI-Lösungen, die Unternehmen in vordefinierte Muster zwingen, ermöglicht Claudes Flexibilität Legora-Nutzern, individuelle Workflows zu erstellen, die auf spezifische Rechtspraxen und Kundenanforderungen zugeschnitten sind.
Legora hat Claude in den gesamten Rechtstechnologie-Stack integriert und ein umfassendes KI-System geschaffen, das sich der tatsächlichen Arbeitsweise von Anwälten anpasst:
Legoras tiefgreifende KI-Expertise ermöglichte eine schnelle Umsetzung der Claude-Implementierung. „Wir sind sehr vertraut mit KI-Implementierungen und waren daher in kürzester Zeit mit Claude einsatzbereit“, bemerkte Junestrand. Diese schnelle Bereitstellung ermöglichte es, die Plattform sofort zu verbessern und Anwälten schneller neue Funktionen zur Verfügung zu stellen.
Die Integration von Claude hat die Art und Weise transformiert, wie Legora seine Mandanten im Rechtsbereich betreut. Anstatt Aufgaben einfach zu automatisieren, ermöglicht Claude Legora, Systeme zu entwickeln, die die Fähigkeiten von Anwälten erweitern und gleichzeitig ihre zentrale Rolle in der Rechtspraxis bewahren.
„Wir helfen Anwälten, den Arbeitsaufwand bei bestimmten Aufgaben zu reduzieren, damit sie präziser prüfen und recherchieren, intelligenter entwerfen und nahtlos zusammenarbeiten können“, erklärte Junestrand. Dieser Ansatz spiegelt ein tieferes Verständnis dafür wider, wie KI Juristen unterstützen sollte – nicht indem sie das Urteilsvermögen ersetzt, sondern indem sie Reibungsverluste bei Routineaufgaben beseitigt, damit sich Anwälte auf Strategie und Mandantenvertretung konzentrieren können.
Die Vorteile gehen über individuelle Produktivitätsgewinne hinaus. „Claude gibt uns die Flexibilität, vielfältigere Lösungen schneller zu entwickeln“, erklärte Junestrand. Das ist in der Rechtstechnologie von Bedeutung, wo jeder Praxisbereich und jede Rechtsordnung unterschiedliche Anforderungen hat.
Legora sieht voraus, dass KI die Rechtspraxis transformieren wird – mit dem Menschen im Mittelpunkt. „Bei Legora sind wir fest davon überzeugt, dass Menschen zusammen mit KI selbst die besten reinen KI-Tools übertreffen werden – und auch Menschen ohne KI“, teilte Junestrand mit.
Diese Philosophie treibt die wachsende Zusammenarbeit mit Anthropic voran. Über die aktuelle Plattform hinaus nutzt Legora jetzt Claude Code, um die Entwicklung zu beschleunigen. „Technologie steht nicht still – man muss an der Spitze der Innovation bleiben, um den Kunden die besten Dienste zu bieten“, betonte Junestrand. „Wir sind ein Unternehmen, das kontinuierlich innoviert und seine Lösungen weiterentwickelt, und wir brauchen Partner, die uns das ermöglichen.“
Mit Claude als Fundament gestaltet Legora die Zukunft der Rechtstechnologie – in der KI die wesentlichen menschlichen Elemente der Rechtsarbeit nicht ersetzt, sondern erweitert.