
Das Claude Agent SDK ist eine Sammlung von Tools, mit denen Entwickler leistungsstarke Agenten auf der Grundlage von Claude Code erstellen können.

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Erleben Sie Claude Code in Aktion — vom Konzept bis zum Commit in einem nahtlosen Arbeitsablauf.

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Spotify, der weltweit beliebteste Audio-Streaming-Abonnementdienst, bedient mehr als 713 Millionen Nutzer/-innen in über 180 Märkten mit Zugang zu über 100 Millionen Titeln, 7 Millionen Podcast-Titeln und 350.000 Hörbüchern.
Spotify verfügt über eine massive Codebasis, die ständige Pflege erfordert: Sprachmodernisierung, Framework-Upgrades, Abhängigkeitsaktualisierungen und Konfigurationsänderungen über Tausende von Repositories hinweg. Mit der schnellen Einführung von KI-Tools wächst diese Codebasis schneller als je zuvor.
Zur Bändigung seines weitläufigen Software-Ökosystems setzt Spotify auf Backstage, sein hauseigenes internes Entwicklerportal (IDP). Durch die Standardisierung der Komponentenerstellung und die Sicherstellung klarer Zuständigkeiten stellt Backstage eine konsistentere, vorhersehbarere Engineering-Umgebung sowohl für Entwickler als auch für Tools bereit: Es kann nur das sicher automatisiert werden, was verstanden wird.
Auf dieser Basis konnte Spotify den ersten großen Schritt in Richtung groß angelegter, automatisierter Codeänderungen machen. Im Jahr 2022 führte das Unternehmen Fleet Management ein, ein Framework zur Anwendung von Codeänderungen über Dutzende, Hunderte oder Tausende von Repositories gleichzeitig. Bis heute werden rund die Hälfte der Pull Requests von Spotify über dieses System abgewickelt.
Aber Fleet Management hatte eine Obergrenze. Jede Transformation erforderte, dass Ingenieure deterministische Skripte unter Verwendung von Abstract Syntax Tree (AST)-Manipulation oder Regex-Mustern schrieben. Dieser Ansatz verlangte spezialisiertes Fachwissen, was die meisten automatisierten Änderungen auf einfache Modifikationen beschränkte. Komplexe semantische Migrationen – der Art, die Kontextverständnis und Urteilsvermögen erfordert – blieben manuelle, arbeitsintensive Aufgaben.
Spotify brauchte eine Möglichkeit, anspruchsvolle Codeänderungen zu automatisieren, die herkömmliches Skripting nicht bewältigen konnte: Transformationen, für die nicht nur die Bedeutung von Code verstanden werden muss, sondern auch dessen Struktur.
Spotify integrierte Claude Agent SDK im Juli 2025 in seine Fleet-Management-Infrastruktur als Background-Coding-Agent, der autonom auf Basis von natürlichsprachlichen Prompts bis zum zusammengeführten Pull Request arbeitet. Der Agent übernimmt komplexe Migrationen, die zuvor schwer zu automatisieren waren, beispielsweise die Konvertierung von Java-AutoValue-Klassen zu Records, die Verwaltung von Framework-Upgrades mit Breaking Changes und Konfigurationsupdates, die codebasiertes Bewusstsein erfordern. Bevor der Agent einen Pull Request sendet, führt er Formatierung, Linting, Builds und Tests in einem Verifizierungsprozess durch, um sicherzustellen, dass seine Änderungen gültige, auslieferbare Codes sind – was manuelle Überprüfung und repetitive Engineering-Arbeit reduziert.
Der Wechsel von AST-Manipulation zu natürlichsprachlichen Anweisungen veränderte das Mögliche. Ingenieure, die zuvor ein auf Skripting spezialisiertes Fachwissen benötigten, können jetzt Transformationen in Klartext beschreiben und Claude Code diese über die gesamte Flotte ausführen lassen. Für groß angelegte Migrationen werden Prompts in Git versioniert. Spotifys interne Orchestrierung löst dann den Claude Code-Agent aus, um Transformationen über Repositories hinweg auszuführen. Für einzelne Aufgaben interagieren Ingenieure mit einem internen Slack-Bot, der den Agent im Hintergrund auslöst.
„Unsere Ingenieure können jetzt flottenweite Migrationen in einem Tempo durchführen, das vorher einfach nicht möglich war“, sagt Max Charas, Senior Staff Engineer bei Spotify. „Es ist ein vielversprechendes Zeichen dafür, wie KI die Komplexität der Wartung großer Codebasen reduzieren kann, und ein klares Signal dafür, wie KI die Entwicklungsgeschwindigkeit verändert.“
Während des gesamten Prozesses arbeitete das Engineering-Team von Spotify mit dem Applied AI-Team von Anthropic zusammen, um Best Practices sicherzustellen. Die Architektur war ein idealer Fit, da sich Spotify auf automatisiertes Background-Coding statt interaktiver Entwicklung konzentrierte und so keine benutzerdefinierten Oberflächen benötigt wurden. Außerdem ermöglichte das flexible Hooks-System von Claude Code umfangreiche Anpassungen, die deterministische Vor- und Nach-Agent-Aktionen ermöglichten und sich nahtlos in die bestehenden Workflows von Spotify integrierten.
„Claude hat durchgängig die stärkste Leistung bei groß angelegter Codetransformation geliefert, weshalb es in den letzten sechs Monaten das Modell unserer Wahl geworden ist“, sagt Niklas Gustavsson, Chief Architect und VP of Engineering bei Spotify. „Da wir die Messlatte erneut höher legen, haben wir Sonnet 4.5 als unseren neuen Standard eingeführt, weil es derzeit bei den Metriken führend ist, die für flottenweites Engineering im großen Maßstab wichtig sind.“
Das Team entschied sich gezielt für Claude Code, weil es sich als einfach zu prompten, effektiv beim Navigieren von Codebasen und unkompliziert in der Integration mit bestehender Infrastruktur erwies.
Hunderte von Ingenieuren interagieren jetzt mit dem Background-Coding-Agent bei Spotify. Der Agent generiert monatlich bereits mehr als 650 Puill Requests, die in die Produktion überführt werden, sodass Ingenieure bis zu 90 % der Zeit sparen, die sie für das manuelle Schreiben von Migrationen aufwenden würden.
Plattformteams beginnen nun, Projekte in Angriff zu nehmen, die zuvor zu kostspielig und komplex waren. Ein Beispiel ist eine technische Standardisierungsinitiative zur Durchsetzung expliziter Context-Propagierung für alle Java-gRPC-Services im gesamten Unternehmen. Dabei handelt es sich um eine komplexe und einschneidende Änderung, deren Implementierung pro Service in vielen Fällen mehrere Stunden und tiefgreifendes gRPC-Wissen erfordern würde. Jetzt hat Claude einen Großteil der Implementierung automatisiert, und die Ingenieure müssen das Ganze nur noch überprüfen. Die eigentliche Chance liegt laut dem Team weniger im reinen Tooling als vielmehr im Kompetenzaufbau – Ingenieuren beizubringen, Prompts so zu gestalten, dass KI ein Kraftmultiplikator in ihrem Workflow wird.
In Zukunft wird erwartet, dass eine tiefere Integration von Claude Code in Spotifys Continuous-Integration-Infrastruktur sowohl die Erfolgsraten als auch die Codequalität verbessert. Darüber hinaus plant Spotify, den Background-Coding-Agent auf macOS- und iOS-Codebasen auszuweiten, um die Entwicklungsgeschwindigkeit im Client-Engineering zu beschleunigen.
„Die Engineering-Teams bei Spotify und Anthropic haben einen ähnlichen Ansatz beim Entwickeln großartiger Produkte“, sagte Charas. „Wir sind gespannt darauf, auf welche Weise wir noch gemeinsam die Grenzen verschieben können – mithilfe von KI, damit unsere Teams schneller arbeiten und noch hochwertigere Produkte bereitstellen können.“